
Anwendung des Rohrkopplers für Störfestigkeitsmessungen
Der prinzipielle Messaufbau für Störfestigkeitsprüfungen an elektronischen Komponenten eines Kraftfahrzeuges mit dem Rohrkoppler kann nach folgendem Schema erfolgen:
Schematischer Messaufbau für Störfestigkeitsmessungen mit dem Rohrkoppler

Die Positionierung von Prüfling, Prüfkabelbaum und Peripherie entspricht den Vorgaben der bekannten Komponentenmessverfahren nach ISO 11452 Teil 2 bis 5. Der Kabelbaum ist durch den Innenleiter des Rohrkopplers geführt, welcher in einem Abstand von 0,1 m vom Prüfling positioniert wird.
Bei bekannten ISL- Werten des Rohrkopplers kann durch Messung der zugeführten Vorwärtsleistung die sekundär erzeugte Störleistung theoretisch bestimmt werden, wodurch ein automatischer Messablauf zum Nachweis von Grenzwerten erfolgen kann.
Störfestigkeitsmessungen an Geräten oder Anlagen werden in gleicher Weise wie bei Teilkomponenten durchgeführt.
Anwendung des Rohrkopplers für Störaussendungsmessungen
Zur Messungen der leitungsgebundenen Störemission von Teilkomponenten oder Gesamtgeräten und Anlagen wird ein Aufbau in Anlehnung an die Störfestigkeitsmessung genutzt. Der dem Prüfling zugewandte Anschluss des Rohrkopplers wird zu einem Messgerät geführt.
Schematischer Messaufbau für Störaussendungssmessungen mit dem Rohrkoppler

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